Meine Musikpädagogik

Klavierunterricht als holistisches (ganzheitliches) Konzept – Klavierlehrer in Münster

„Lehrer zu sein ist meine größte Kunstausübung.“
Das Leben ist Improvisation – Improvisieren heißt Leben. Treffender könnte man unseren Alltag kaum beschreiben. Treffender lässt sich aber auch die Musikform Jazz nicht charakterisieren. Die Improvisation ist das Herz des Jazz und der Klassik und dementsprechend auch meines Unterrichts.

Präsentieren – Imitieren – Assimilieren“  Klavierunterricht bei Jürgen Bleibel in Münster / Westfalen in der Wolbeckerstr. 14  bedeutet viel mehr als “nur” Klavierspielen lernen.

In Artikel 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland  heißt es: (1) “Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit…” Der Unterricht gestaltet sich holistisch, also ganzheitlich, welcher die Ziele und Fähigkeiten des Schülers  berücksichtigt. Somit wird dem Artikel 2 des Grundgesetzes im besten Sinn Rechnung getragen, denn es ist kein Novum, dass die Musikausübung die Persönlichkeit bzw. das Selbstbewußtsein des Menschen entscheidend mitprägt. Eine erfahrungsbedingte ausgeprägte Intuition und ein umfangreiches Wissen in Philosophie und Psychologie respektive Motivationsförderung ermöglichen es mir, in Ihnen/Euch das Beste zu erkennen und es spürbar in Musik umsetzen zu lassen.

Musik ist die schönste und intensivste Sprache der Welt und keineswegs eine Luxuserscheinung. Sie leistet einen immensen Anteil an eine im Sinne des Humanismus geführten Lebensform. Auf dem Weg zum Ziel begleitet uns im Unterricht eine aufmerksame, heitere Gelassenheit. Dies ist eine Unterrichtsform, die Wesentliches beabsichtigt. Eine symmetrische Anordnung der in der Natur angelegten Gefühlszustände des Menschen. Man kann dies auch einfach als Ausgeglichenheit bezeichnen.

Musikphilosophie oder der „Human Value“ Faktor

Schon immer haben die Menschen über ihre geistigen Produkte reflektiert, also auch über die von ihnen geschaffene Musik. Sowohl Platon als auch Aristoteles betrachten die Musik u.a. als Mittel zum Zweck der Beeinflussung von Charakter und Seele. Daher kann auch Musik die Affekte der Menschen beeinflussen, idealer weiser zum Positiven. Leider neigen die Masse eher zu Titeln, die wesentlich einfacher „gebaut“ sind, alles was progressiver erscheint, ist ein Minderheitenphänomen. Zahlreiche spezielle Sender haben es sich zur Aufgabe gemacht, um mit harmlosen Produktionen die Massen zu berieseln. Hier wird ein schlechter Geschmack gebildet und damit sehr viel Geld umgesetzt – Milliarden jedes Jahr. In Amerika wurde beispielsweise im Jahr 2002 mehr Geld für Musik ausgegeben als für Medikamente.

Musikpsychologie

Die Fragen der Musikpsychologie beschäftigen sich mit der Wahrnehmung von Musik, der Bildung von Musikpräferenzen, der Möglichkeit von Musikverstehen sowie der Musikproduktion als Komposition, Interpretation und Improvisation. In Deutschland werden die wissenschaftlichen Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet durch die Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie repräsentiert. Sie besteht seit 1983 und ist die größte nationale Gesellschaft auf diesem Gebiet.

Von Anbeginn der Menschheitsentwicklung dienen Musik und Tanz auch dem elementaren Ausdruck, der psychischen Entlastung und dem Hervorrufen bestimmter Emotionen. Schon in der Antike haben Philosophen und Wissenschaftler über die Wirkung von Musik nachgedacht – der antike Arzt Herophilos von Chalkedon beispielsweise stellte Messungen über den Zusammenhang von menschlichem Puls und Musik an. Platon sieht in der mixolydischen Skala eine sportliche Wirkungsweise. Tatsächlich wurden danach altgriechische, gymnastische Übungen praktiziert. In der gesamten griechischen Musiktheorie wurden den verschiedenen Tonarten bestimmte Emotionen zugeschrieben, was die Art zu komponieren bestimmte. Das ist z.B. auch in der Wahl der Tonarten sämtlicher Beethovenklaviersonaten zu beobachten.  Die Fachdisziplin Musikpsychologie kam jedoch erst mit der gleichnamigen Arbeit von Ernst Kurth aus dem Jahr 1931 zu ihrem Namen.