Unterricht für Kinder

Unterricht für Kinder und Jugendliche

Musikinteressierte Kinder, Jugendliche werden durch individuelle und variantenreiche Unterrichtsformen an die unterschiedlichsten Musikarten herangeführt. Schwerpunkte sind klassische Musik, Jazz und jazzverwandte Musik (Rock und Pop). Sowohl die Improvisation als auch das Spiel nach Noten gehören heute zu den wichtigen Bestandteilen zeitgemäßen Musikunterrichts. Gerade erst dieser gelebte Dualismus produziert die Freude am Musizieren. Eine hohe Qualität und eine freundliche Lernatmosphäre sind Eckpfeiler des Unterrichts.

Natürlich muß die Bereitschaft bzw. Motivation bestehen, sich aktiv mit Musik auseinanderzusetzen. Der Spaß an der Sache ist die primäre Voraussetzung für den Gang zum Musikunterricht. Dennoch sollte Euch bewusst sein oder werden, dass die Motivation durch Musik  erst entstehen oder „getriggert“ werden kann und das gilt für alle Menschen. Selbst Neugeborene reagieren auf die Musik ab der 25. Schwangerschaftswoche und wissen, wenn sie die Musik hören, was damit verbunden ist. In den Schlaf singen ist eine alte Tradition, um Kinder in die nächtliche Ruhe zu führen. Die gegenseitige Motivation ist hier sehr einfach – Mami  singt; ich schlafe!

Entwicklung von Intelligenz und Kompetenz besonders bei Schülern

Erst die Gesamtheit aller Teilintelligenzen macht das ganze Spektrum der menschlichen  Fähigkeiten aus. Es ist also sehr sinnvoll, die Gesamtheit der Teilintelligenzen zu fördern. Das Musizieren stellt vielfältige Beziehung unter diesen Teilintelligenzen her. Musizieren ist eine integrierende Tätigkeit, die Verstand, Gefühle und Körper verbindet. Praktischer Musikunterricht entwickelt daher die ganzheitliche Persönlichkeit. Folglich geht es beim Musikunterricht nicht allein um Musik, sondern auch um die Nebenwirkungen wie affektive, kognitive, soziale Entwicklung und Intelligenz. Praktischer Musikunterricht verbessert die Konzentrationsfähigkeit, erhöht die emotionale Stabilität und die soziale Kompetenz und steigert die Schulleistungen insgesamt. Damit ist klar, wie dringend wir praktischen Musikunterricht für eine ganzheitliche Bildung des Menschen brauchen. Martin Luther sagte: “Musica ist eine Disziplin…, so die Leute gelinder, sanftmütiger, sittsamer und
vernünftiger macht.”

Neben dem allgemeinen medizinischen Nutzen bietet das Klavierspiel insbesondere für Jugendliche positive Entwicklungspotentiale. Musik bietet für Jugendliche grundsätzlich die Möglichkeit zur persönlichen Identifikation und Gruppenbildung. Gemeinsames Musizieren senkt bei männlichen Jugendlichen nachweisbar die Konzentration des Aggressionshormons. Die Produktion der Hormone, die soziale Bindungen fördern, wird deutlich erhöht.